Fotograf männlich / 53
 
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Hommage an Paul Himmel / Performance | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Hommage an Paul Himmel - © Henning


 
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Am Fenster / Menschen | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Am Fenster - © Henning


 
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La Parisienne / Schwarz-weiss | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

La Parisienne - © Henning
Model: Marina Arsangerieva


 
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Laurentina v. Arabien / Mode / Beauty | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Laurentina v. Arabien - © Henning
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Der Exorzist / Schwarz-weiss | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Der Exorzist - © Henning


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Marina / Alternative Techniken | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Marina - © Henning
Marina


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Owenahincha Beach... Honeymoon 1993 / Landscapes | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Owenahincha Beach... Honeymoon 1993 - © Henning


Fossa supraclavicularis / Portrait | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Fossa supraclavicularis - © Henning


Coffeebreak / Portrait | Fotografie von Fotograf Henning ★5 | STRKNG

Coffeebreak - © Henning
Yana


  • Portfolio / Fotograf Henning
  • 2018-12-07T21:02:39+01:00
  • 2018-12-07T21:02:39+01:00
  • Fotograf Henning
22.11.2017 09:52 

Tina..

Tina und ich fotografierten das erste Mal 2011 zusammen. Sie war eines der Modelle die ich damals für mein Steetfashionprojekt gewinnen konnte. ich liebe es über einen längeren Zeitraum mit den gleichen Menschen zusammen zu arbeiten. Man fängt nicht immer bei Null an, kennt den Anderen und diese 30 Sekunden des kennenlernens entfallen, bei denen keiner weiß wie das Gegenüber tickt. Davon wollte ich eigentlich überhaupt nicht schreiben.

Tina und ich verabredeten uns also in einer leerstehenden Wohnung, unterm Dach, um dort mal wieder ein paar Porträts zu fotografieren. Schon beim Ankommen fiel mir das Gerüst an der Hauswand auf. Die Dachdecker waren da und arbeiteten an einer undichten Stelle des Daches. Schon beim betreten der Wohnung lächelten Sie durchs Fenster freundlich an. Sie konnten immer in die Räume schauen und das störte uns doch erheblich. Wir gingen weiter, auf den fast fensterlosen Dachboden. Und fotografierten dort an einem düster, nebligen Herbstnachmittag. Das Licht fiel durch eine Dachluke, für den Schornsteinfeger und ein kleines Fenster. Eigentlich wollte ich, wie immer in den letzten Jahren auf Film fotografieren. Ich liebe einfach diesen Handwerklichen Vorgang, den Geruch der Chemie beim entwickeln. Aber das wenige Licht ließ mich dann doch zur Digitalen greifen. So kam es das ich zum ersten Mal seit 2,5 Jahren wieder digital fotografierte. Ist schon ein Nebelscheinwerfer... Seit diesem Nachmittag studiere ich die Nachtaufnahmen von Brassaï, der mit relativ unempfindlichen Filmen die Schatten- und Nachtwelt von Paris, in den 30er Jahren fotografierte. Ich möchte ja auch nochmal auf den Dachboden.......

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17.09.2017 11:03 

Schwarzes Licht


Schwarzes Licht ist eine Sache die typisch für Berlin ist. Für mich ist es das typische Licht für Berlin. Es sieht fast aus wie eine Ätzung. Berlin unter der Sonne ist nicht gut. Wenn man an den schwarzen Seen ist, an den schwarzen Wäldern, wenn man die schweren Wolken über den Seen sieht - Das Licht ist sehr durchdringend, das heißt es ist enorm viel Licht da. Es ist nicht das es duster ist, es ist eine Lichtqualität die schön ist.

Helmut Newton

Die Aufnahmen entstanden Mitte Dezember. Die Wolken hingen fast bis zum Boden, und es nieselte immer wieder leicht. Fein legten sich die kleinen Tröpfchen auf die Wolle ihrer Mütze. Das Licht erinnerte mich an Leonardo da Vinci’s „Traktat von der Malerei“ oder an Helmut Newton, wenn er von dem „Schwarzen Licht“ an den Berliner Seen schwärmte. Der Mensch bekommt einfach eine besondere Erscheinung, die Haut eine besondere Ausstrahlung. Ich liebe die Fotografie, wenn sich der Himmel wie eine große Softbox über mein Motiv spannt. Marina und ich fotografierten das erste Mal zusammen. Es waren Bilder in verschiedenen Kleidern geplant. Marina trug noch ihre Kleidung, mit der sie aus dem Zug gestiegen war. Auch während unseres Shootings kamen wir immer wieder auf Mantel und Mütze zurück. Es passte einfach an diesemTag.

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Vor vielen Jahren saß ein Schüler im Mathematikunterricht und fotografierte seine Mitschülerinen, soweit nicht bedeutend, wenn da nicht der aufmerksame Mathematiklehrer gewesen wäre, der dies bemerkte und dem aufstrebenden Fotografen die Kamera abnahm. Die Geschichte hätte hier zu Ende sein können. Welch’ ein Glück einen Mathematiklehrer zu haben, der sich selbst leidenschaftlich mit der Fotografie auseinandersetzte!
Es wurde an diesem Nachmittag nicht Mathematik gepaukt, sondern es wurden gemeinsam die Aufnahmen im Labor des Lehrers entwickelt.
So begann also meine Leidenschaft für die Fotografie, die mich nicht wieder los lies. Ob während meiner Bundeswehrzeit oder später, die Kamera ist meine stetige Begleiterin geworden.
Als „Augenmensch“ nehme ich meine Umwelt gerne als stiller Betrachter wahr, das flüchtige, der Augenblick, das gewinnt meine Aufmerksamkeit.
Für mich ist „Schwarz-Weiß“ effektiver, es abstrahiert alles was ich sehe, auf das Wesentliche.
Und so entstehen meine Aufnahmen, immer Schwarz-Weiß, ohne Effekte, distanziert und zugleich auch intim inmitten des Geschehens.

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